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UmWelt-Café

UmWelt-Café Versmold: Aktuelles

Arbeitsgruppe "UmWelt-Café"

Wer wir sind

Das "UmWelt-Café" ist eine von Versmolder Frauen ins Leben gerufene offene Gruppe, die sich für eine lebenswerte Umwelt in Versmold und seinen Ortsteilen einsetzt. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Versmoldern nachhaltige, umweltfreundliche Lebensformen in allen Bereichen des Alltags (Wasser, Putzmittel, Elektrizität; Putzen, Kochen, Kosmetik, Mobilität, ...) nahezubringen, und zwar durch ein möglichst niedrigschwelliges Informationsangebot.

 

Aktionen

Unsere Ziele versuchen wir zur Zeit auf verschiedene Arten zu erreichen:

  1. kleine Ausstellungen im Bockhorster Kotten und in wechselnden Schaufenstern, so z.B. im Dezember 2019 in der Kornblume zum Thema "Geschenke verpacken" und im Januar 2020 in der Buchhandlung Krüger zum Thema "Hausputz".
  2. regelmäßige Treffen mit Café- oder Workshop-Charakter, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Nach Möglichkeit laden wir zu diesen Treffen fachkundige Referenten ein, die zu jeweils einem Thema Fakten vermitteln und Anregungen geben können.
  3. Präsenz auf dem Spargelmarkt in Bockhorst,  dem Regionalmarkt der Stadt Versmold, bei den Aktionstagen der "Klimahelden" des Kirchenkreises Halle usw.

Eine Terminübersicht finden Sie unter "Veranstaltungen".

Veranstaltungen

13.09.22

Gast, Strom, Erdöl, Wasser: Ressourcen sparen. Vortrag und Diskussion
mit Oliver Wagner, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, ev. Gemeindehaus an der Petri-Kirche

24.09.22,
10-13 Uhr

Workshop „Fermentieren – Gemüse und Co“
mit Eleonore Kretz M.Sc. an der FH Münster,
Dorfküche Hesselteich

09.10.2022,
13-18 Uhr

Regionalmarkt Versmold: Stand des UmWelt-Cafés zu Putzmitteln, Kosmetika, Ressourcen

22.10.22,
14-18 Uhr

Aktionstag mit Beteiligung des UmWelt-Cafés zum Thema „plastikfreies Bad
rund um dir ev. Kirche Brockhagen

02.11.2022,
19:30 Uhr

Workshop "Geschenktüten basteln"
ev. Gemeindehaus Bockhorst

12.11.2022,
10-13 Uhr

Workshop „Textilien upcyclen“
mit Christina Krößmann-Berg und Monika Duwe, St. Michael-Pfarrheim, Kämpenstr. 8

Kontakt

Sie möchten aktiv mitgestalten, haben Themenvorschläge oder Fragen? Dann freuen wir uns auf Ihre E-Mail an umwelt-cafe@bockhorst-versmold.de oder über einen Anruf bei unserer Ansprechpartnerin Monika Hollmann (05423 42254). Gerne können Sie auch unser Kontaktformular nutzen.

Rezepte zum Download

Rezepte und Tipps zum Download

Zu den Bereichen Bad, Küche, Garten, Textilien und Technik haben wir eine Sammlung mit Rezepten, Tipps, Erfahrungen und Wissenswertem zusammengestellt, die regelmäßig erweitert und aktualisiert wird.

Wer regelmäßig über Neuerungen informiert werden möchte, schreibe bitte eine Mail an umweltcafe@bockhorst-versmold.de. Wir nehmen Sie dann in den Verteiler dieser Sammlung auf. Es ist aber auch möglich, gegen den Betrag von 7,50 € den Ordner mit der ausgedruckten Sammlung zu beziehen.

Die Sammlung steht hier zum Download bereit:

Bad

Küche

Garten

Putzmittel

Textilien

Technik

Themen

Hier werden die Themen dargestellt, zu denen das UmWelt-Café Veranstaltungen durchgeführt oder Tipps erstellt hat.

Fermentieren - Gemüse und Co.

Fermentieren – Gemüse und C.

nach dem Workshop von Eleonore Kretz, M.Sc. an der FH Münster, vom 24.09.2022

Was ist Fermentation?

Fermentation ist die Umwandlung organischer Stoffe wie Milchzucker in Gase (CO2), Säure oder Alkohol (z.B. in Säften). Die Umwandlung geschieht durch Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien, die natürlich auf Gemüse (vor allem bodennah wachsendem), aber auch auf der menschlichen Haut vorkommen.

Wie das Schaubild zeigt, unterscheidet man mehrere Arten der Fermentation:

Im Workshop befassen wir uns mit der wilden Fermentation und verwenden frisch geerntetes Gemüse vom Biohof Hoffmeier.

Die wilde Fermentation funktioniert mit Salz. Es gibt es zwei Arten:

  1. Die Fermentation im eigenen Saft: Das Gemüse wird fein geschnitten oder gehobelt und geknetet, so dass eigener Saft entsteht. Auf 1 kg Gemüse werden 20g Salz zugegeben.
  2. Die Fermentation mit Salzlake: Das Gemüse wird kleingeschnitten und eine 2%-ige Salzlake hinzugefügt (in 1 l kaltes Wasser 20g Salz einrühren).

Wissenswertes zur Fermentation von Gemüse

Die Milchsäuregärung kann nur ohne Luft stattfinden: Das heißt das Gemüse, was aus der Flüssigkeit herausschaut, fermentiert nicht. Dann kann es schnell zur Bildung von Schimmel kommen. Um zu verhindern, dass Gemüsestücke an die Oberfläche treiben, kann man z.B. ein äußeres Kohlblatt auflegen, oder andere größer geschnittene Gemüsestücke. Darauf legt man anschließend ein Gewicht.

Im Kühlschrank kann man das Ferment für längere Zeit verschlossen und mit Gewicht aufbewahren (mehrere Monate). Es wird mit der Zeit aber immer noch langsam saurer, auch im Kühlschrank.

Sogenannte Kahmhefe ist ungefährlich, aber unschön anzusehen. Man kann sie vermeiden durch weniger Wärme (vor allem zu Beginn – sie bietet Kahmhefen einen Vorsprung), geringe Sauerstoffzufuhr und durch die Verwendung von frischem Gemüse.

Diese Präsentation mit Fotos zeigt die Arbeitsschritte für beide Arten der Fermentation.

Rezeptvorschläge zur Fermentation in eigenem Saft:

  1. Weißkohl/Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten/geraspelt
    Karotten, geraspelt
    2% Salz hinzufügen, Gemüse kneten bis Flüssigkeit austritt
    1-2 Knoblauchzehen, klein geschnitten
    Ingwer (3 cm), klein geschnitten
  2. Weißkohl/Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten/geraspelt
    2% Salz hinzufügen, Gemüse kneten bis Flüssigkeit austritt
    2 Lorbeerblätter
    5 Wacholderbeeren
    1 TL Kümmel
    1 TL Senfkörner

Rezeptvorschläge zur Fermentation in 2%-iger Salzlake:

  1. Rote Beete, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
    5 Wachholderbeeren
    Mit 2%iger Salzlake aufgießen
  2. Karotten, längst geviertelt
    3-4 Knoblauchzehen, geschält
    1 Stück Ingwer (5 cm)
    1 TL Kümmelsamen
    1 TL Koriandersamen
    Mit 2%iger Salzlake aufgießen
  3. Pastinaken und Karotten, in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten
    1 TL Senfkörner
    1 TL getrockneter/ Handvoll frischer Oregano
    Mit 2%iger Salzlake aufgießen
  4. Fenchel, in dünne Scheiben geschnitten
    Radieschen oder Karotten, in Scheiben geschnitten
    Fenchelgrün
    1 TL Koriandersamen
    Mit 2%iger Salzlake aufgießen
  5. Kohlrabi, geschält und in Stifte geschnitten
    1 Handvoll Dill
    1-2 TL gelbe Senfkörner
    Mit 2%iger Salzlake aufgießen

(Quellen: Handout von Eleonore Kretz, Protokoll des Workshops von Monika Hollmann)

Zum Weiterlesen:

https://www.fairment.de

https://www.weltdermikroben.de

https://fermentation.love

Weg von Öl und Gas

 

Oliver Wagner stellt uns seine Präsentation freundlicherweise für unsere Homepage zur Verfügung. In drei Teilen kann man sie herunterladen:

  1. Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
  2. Weg von Öl und Gas Teil 1
  3. Weg von Öl und Gas Teil 2

Außerdem schickte Oliver Wagner uns eine Klimaschutz-Linkliste, in der man zu jedem Aspekt des Umwelt- und Klimaschutzes mindestens einen passenden Link finden kann.

Kosmetika selbst herstellen

Beim Workshop "Kosmetika selbst herstellen" am 27.08.2022 gab Sascha Potthoff-Wenner zunächst einen theoretischen Überblick zu folgenden Aspekten:

Kosmetika: Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind für die Umwelt und die eigene Gesundheit unbedenklich, welche sollte ich meiden?

Kosmetika einkaufen

Worauf sollte ich achten, wenn ich Kosmetika kaufe? Gibt es Siegel, Symbole oder Apps, die mir helfen?

Kosmetika selbst herstellen

Welche Zutaten brauche ich? Woher bekomme ich sie? Wie mische ich sie für den jeweiligen Bedarf passend? Worauf muss ich in Bezug auf Hygiene achten?

Zur vollständigen Präsentation

Ergänzungen zum besseren Verständnis der Präsentation:

  • Mikroplastik in Kosmetika kann man nur an den Namen der Inhaltsstoffe erkennen; sie werden nicht eigens ausgewiesen.
  • In Deutschland sind die Siegel für Kosmetika nicht staatlich kontrolliert. Sie werden privatrechtlich nach gängigen Standards vergeben.
  • Nicht alle Inhaltsstoffe lassen sich als "Natur" oder "Bio" zertifizieren, z.B. Wasser oder das biotechnologisch hergestellte Hyaluron. So erklärt sich z.B. die Angabe "mindestens 95% natürlichen Ursprungs" oder "mindestens 20%  Biozutaten".
  • Je flüssiger die Kosmetika sind (z.B. Duschgel), desto mehr Wasser enthalten sie. Daher können die Biozutaten nur einen geringeren Prozentsatz ausmachen.
  • Zur Desinfektion genutzter Alkohol sollte nicht höher als 70% konzentriert sein, damit er nicht so schnell verdunstet und besser einwirken kann.
  • Sobald zur Herstellung von Kosmetika Wasser verwendet wird, muss man die Hygiene sehr genau beachten, weil Wasser ein Nährboden für Bakterien ist. Daher besser nicht mit Geräten aus Holz arbeiten, sondern Glas, Metall oder Kunststoff vorziehen.

Rezept nach Sascha Potthoff-Wenner (PiWi)

1. Originalrezept

2. Beschreibung mit Fotos

Wasche deine Hände und desinfiziere sie. Reinige und desinfiziere die

Arbeitsfläche und das Rührzubehör gründlich.

 

     

Schritt 1

Wiege 30g Sheabutter in dein Becherglas ein. Gib anschließend 7 g Kakaobutter, 2,5 g Mangobutter und 10,5gr Mix aus Traubenkern-, Pflaumenkernöl, Squalan und VitaminE hinzu.

 

 

     

Schritt 2

Erhitze den Inhalt deines Becherglases nun vorsichtig in einem Wasserbad schonend auf ca. 40-50°C, um deine Rohstoffe vor Wirkstoffverlust zu schūtzen. Kontrolliere die Temperatur immer wieder mit dem Thermometer.

 

 

     

Schritt 3

Fülle nun den flüssigen Balm in einen kleinen Tiegel und lass ihn für mehrere Stunden auskühlen, bevor du ihn benutzt.

 

     
Vor Feuchtigkeit und Licht geschützt ist dein Balm ca. 6 Monate haltbar.  
     

 

Sommerkino: "Unsere große kleine Farm"

Erkenntnisse aus dem Film „Unsere große kleine Farm“ (John Chester, 2019)

Am Beispiel der 80-Hektar-Farm in Kalifornien, die im Film vorgestellt wird, zeigt sich: Es ist möglich, einen völlig ausgetrockneten, unfruchtbaren Boden wieder in fruchtbares Ackerland zu verwandeln. Dazu braucht es Kenntnis traditioneller Bewirtschaftungsformen und genaue Beobachtung der Vorgänge in der Natur. Misserfolge sind nicht selten. Zum Erfolg aber führen:

  • Humusaufbau durch Gründüngung, also Bepflanzung nicht mit Nutzpflanzen, sondern Pflanzen, die gemulcht oder untergepflügt werden.
  • Anlage der Kulturen in um die Hügel geführten Terrassen, so dass der Boden und die Feuchtigkeit festgehalten werden.
  • Große Biodiversität: 85 verschiedene Obstsorten; dazu verschiedene Tiere: Hühner, Enten, Schweine, Schafe, Rinder, aber auch (Hüte-)Hunde. Dazu kommen wilde Pflanzen und Tiere, die auf der Farm neuen Lebensraum finden.
  • Bekämpfung von „Schädlingen“ durch natürliche Feinde, so dass ein Gleichgewicht entsteht. Beispiele:
    • Läuse werden durch Marienkäfer in Schach gehalten, Marienkäfer durch Vögel.
    • Kojoten, die die Hühner dezimieren, werden abgelenkt, so dass sie die Erdmännchen dezimieren, die die Wurzeln der Obstbäume abnagen.
    • Greifvögel halten die Population von Staren und anderen Vögeln, die das Obst anpicken und unbrauchbar machen, in Grenzen.
    • Über die Schnecken, die die Zitronenbäume kahlfressen, machen sich die Enten her, nachdem sie aus ihrem Teich, der wegen Dürre und zu großer Wasservogelzahl umkippte, in die Obstbaumplantagen geholt wurden.

Als die Farm ein natürliches Gleichgewicht erreicht hat, kann sie auch Wetterextremen wie Dürre und Starkregen standhalten, im Gegensatz zu den umliegenden Monokulturen.

 

Ergebnisse der anschließenden Diskussion

Private Gärten:

  • Übertragung der Erkenntnisse der Farmbewirtschaftung auf den Privatgarten sind nur begrenzt möglich, weil eine so große Vielfalt wie auf 80 Hektar Fläche nicht möglich ist.
  • Möglich sind aber Aspekte wie zum Standort und Klima passende Auswahl der Pflanzen, Tröpfchenbewässerung und Vermeiden von Giften und künstlichen Düngemitteln.

Landwirtschaft: Teilnehmende der Runde berichten von ihren eigenen Erfahrungen und vom Vortrag zum Thema Trinkwasser von Professorin Claudia Pahl-Wostl (21.06.2022 in Borgholzhausen):

  • Solawi (solidarische Landwirtschaft) (https://www.solidarische-landwirtschaft. org/das-konzept/was-ist-solawi): Bei dieser Wirtschaftsform geht es darum, dass eine Gruppe privater Verbraucher sich mit Landwirten oder Gärtnereien zusammenschließt. Gemeinsam organisieren und finanzieren sie einen Wirtschaftskreislauf: Die Landwirte bauen das an, wofür die Verbrauchergruppe die Abnahme finanziert und garantiert. Das macht die Landwirte unabhängig von Subventionen und (Welt-)Marktpreisen, auf die sie keinen Einfluss haben, nach deren Regeln sie aber wirtschaften müssen. Das Konzept ist inzwischen deutschlandweit verbreitet. Die nächste Gruppe befindet sich in Herzebrock-Clarholz (https://www.bio-vom-bauern.de/solawi/). Teilnehmer der Diskussionsrunde machen bei der Clarholzer Gruppe mit und finden Solawi überzeugend.
  • Wasserverbrauch und Dürre:
    • Aufgrund der behördlichen Struktur in Deutschland ist es sehr aufwändig, Änderungen im Wasserrecht umzusetzen, selbst wenn die Vorgaben des Bundes in sinnvolle Richtungen gehen. Im Versmolder Wassereinzugsgebiet treffen z.B. die Kreise Warendorf und Gütersloh und damit die Bezirksregierungen Münster und Detmold aufeinander, so dass Abstimmungen kompliziert und langwierig sind.
    • Daten zum Grundwasserstand, die politischen Entscheidungen zugrunde liegen, sind oft veraltet und geben daher nicht die aktuelle Wasserknappheit wieder.
    • Auch im Raum Versmold und Borgholzhausen sinkt der Grundwasserpegel stetig.
    • Modellprojekte z.B. zum Einbau von Klappen, die den Wasserstand in Entwässerungsgräben regulieren und dadurch Wasser in der Fläche halten können, werden nur schleppend genehmigt.

Die Politik bringt zwar Projekte im Bereich Ökologie voran, aber alles braucht sehr lange Zeit. Bürgeranträge können evt. den Handlungsdruck erhöhen.

Workshop Putzmittel selbst herstellen

Hier sind einige Rezepte mit den Grundzutaten Zitronensäure, Essig, Soda, Natron, Speisestärke und Biospülmittel.

 

Zitrus-Allzweckreiniger

Zutaten:

  • Schalen von Zitrusfrüchten
  • weißer Tafelessig (keine Essigessenz)
  • ein Glasgefäß, z.B. ein großes Einmachglas

So geht’s:

  1. Die Schalen zerkleinern und dicht in das Gefäß füllen.
  2. Den unverdünnten Tafelessig in das Gefäß schütten, so dass die Schalen vollständig bedeckt sind.
  3. Zwei bis drei Wochen ziehen lassen, dabei gelegentlich leicht schütteln; darauf achten, dass die Schalen immer mit Essig bedeckt bleiben, also bei Bedarf nachschütten.
  4. Wenn der Essig sich dunkler verfärbt hat, durch ein feines Sieb abgießen und in eine Sprühflasche füllen.
  5. Nach Wunsch einen Spritzer Spülmittel oder Flüssigseife hinzufügen, damit der Reiniger besser haftet.
  6. Unverdünnt anwenden.

Achtung bei Oberflächen aus Naturstein! Sie vertragen keine säurehaltigen Putzmittel. Bei Unsicherheit lieber an einer unauffälligen Stelle ausprobieren.

Auch Linoleum und Silikonfugen und -dichtungen vertragen keine Essigsäure, hierfür lieber Zitronensäure oder Natron verwenden.

nach: https://www.smarticular.net/dieser-natuerliche-allzweckreiniger-kostet-weniger-als-40-cent-pro-liter/

 

„Zauberspray“ – ein Universalreiniger

Zutaten für 2 l

(Diese Menge ist auf das Fassungsvermögen des Thermomix angepasst, Herstellung s.u.. Für die Herstellung in einem normalen Topf lässt sich die Menge auch halbieren oder vierteln):

  • 30 g reine Soda bzw. 75 g Kristallsoda
  • 50 g Bio-Spülmittel
  • optional: 20-30 Tropfen ätherisches, naturreines Öl nach Geschmack:
    • Eukalyptus wirkt antibakteriell, antiviral und antifungal
    • Teebaumöl
    • Mischung verschiedener Öle, wie zum Beispiel Lavendel, Mandarine oder Orange
  • 60 ml Essigessenz (25%) oder 300 ml Tafelessig (5%)
  • Wasser :
    • bei Verwendung von Tafelessig: 1,5 l
    • bei Verwendung von Essigessenz: 1,75

 

So geht’s ohne Thermomix:

  1. Soda mit 250 ml Wasser in den Topf geben.
  2. Umrühren und kurz zum Kochen bringen.
  3. Topf von der Hitze nehmen.
  4. 50 g Spülmittel und ggf. ätherische Öle hinzugeben, umrühren.
  5. 60 ml Essigessenz oder 300 ml Tafelessig in den Topf gießen (langsam wegen möglicher Schaumbildung) und weiter rühren.
  6. 1,5 bis 1,75 L Wasser hinzugießen und noch einmal alles gründlich mischen
  7. Den fertigen Reiniger in geeignete Gefäße abfüllen und mit Namen des Mittels und Datum beschriften:
    1. Sprayflasche eines alten Putzmittels
    2. Glasflasche
  8. Vor Gebrauch gut schütteln.

 

So geht’s mit Thermomix (benötigte Zeit: 5 Minuten):

  • Soda mit 250 ml Wasser auf Sanftrührstufe aufkochen.
  • Spülmittel und ätherische Öle zugeben und fünf Sekunden lang auf Stufe vier vermischen.
  • Essigessenz oder Tafelessig langsam und vorsichtig dazugeben (wegen möglicher Schaumbildung).
  • Die entstandene konzentrierte Zauberspray-Mischung mit Wasser auf zwei Liter auffüllen. Erneut fünf Sekunden lang auf Stufe vier mischen.

Achtung bei Oberflächen aus Naturstein! Sie vertragen keine säurehaltigen Putzmittel.

Vorsicht auch bei Laminat, Kork und Echtholz, da das Zauberspray das Material aufhellen kann.

Bei Unsicherheit lieber an einer unauffälligen Stelle ausprobieren.

Achtung: übermäßigen Hautkontakt vermeiden, da das Mittel die Haut stark entfettet. Handschuhe benutzen.

Verwendung:

  • als Spray: etwas davon auf die zu reinigenden Flächen sprühen und mit einem Lappen oder Schwamm abwischen.
  • Bei schweren Verschmutzungen ein paar Minuten bis zu einer halben Stunde einwirken lassen.
  • geeignet zur Reinigung von
    • Armaturen aus Chrom
    • Fliesen, Fliesenfugen
    • Toilette, Badewanne, Waschbecken, Dusche
    • Küchengeräte wie Geschirrspüler, Backofen oder andere Küchenmaschinen
  • bei hartnäckigen Verschmutzungen und Angebranntem im Ofen oder in Pfannen: in Kombination mit dem selbstgemachten Scheuerpulver anwenden.
  • hartnäckige Flecken auf Kleidungsstücken vorbehandeln. Achtung: nicht für tierische Materialien wie Wolle und Seide, da Soda die Fasern aufquellen lässt. Hierfür empfiehlt sich die Behandlung mit einem speziellen Fein- und Wollwaschmittel.
  • Gartenmöbel
  • Autofelgen
  • im Wischwasser: 15 ml der Flüssigkeit

nach: https://www.smarticular.net/zauberspray-universalreiniger-mit-oder-ohne-thermomix-herstellen/

 

Scheuerpulver

zum Entfernen von fett- und kalkhaltigem Schmutz

Zutaten:

  • 50 g Natron
  • 1 EL Zitronensäure (bei stark kalkhaltigem Wasser 2 EL)
  • 1 TL Speisestärke als Rieselhilfe
  • 1 Bügel- oder Schraubglas

Alle Zutaten im Glas vermischen/verschütteln.

Tipp: Man kann auch eine größere Menge herstellen und möglichst luftdicht aufbewahren.

So geht’s:

  • das Pulver direkt auf die verschmutzen Stellen streuen und anfeuchten oder
  • direkt auf einen feuchten Lappen schütten
  • bei starker Verschmutzung etwas einwirken lassen
  • scheuern

Achtung bei Oberflächen aus Marmor oder Granit! Sie vertragen keine säurehaltigen Putzmittel. Bei Unsicherheit lieber an einer unauffälligen Stelle ausprobieren.

nach: https://www.smarticular.net/scheuerpulver-und-scheuermilch-preiswert-selbst-gemacht/

 

Fenster putzen:

1. Spray mit Speisestärke

Zutaten:

  • 1 EL Speisestärke
  • 60 ml Tafelessig
  • 500 ml heißes Wasser
  • leere Sprühflasche (zum Beispiel vom alten Reiniger)

Speisestärke und Essig in die Sprühflasche geben, mit heißem Wasser auffüllen, verschließen und vorsichtig schütteln.

nach: https://www.smarticular.net/fenster-putzmittel-reiniger-glas-staerke-essig/

 

Badreiniger

Zutaten:

  • 500 ml lauwarmes Wasser
  • 50 g Zitronensäure (bei stark kalkhaltigem Wasser auch 100 g)
  • 1 TL Flüssigseife oder Spülmittel; wenn es stärker schäumen soll, auch mehr
  • 5-10 Tropfen ätherisches Öl. Für mehr Reinigungskraft und gegen Keime helfen Teebaumöl, Lavendelöl oder Zitrusöle.
  • eine leere Sprühflasche z.B. vom alten Reiniger

So geht’s:

  1. Das warme Wasser in die Sprühflasche füllen.
  2. Mit Hilfe eines Trichters die Zitronensäure hinzufügen.
  3. So lange schütteln, bis die Zitronensäure sich aufgelöst hat.
  4. Die Seife und das Öl hinzufügen, vorsichtig schütteln.

Anwendung:

  • das Spray gut schütteln
  • aufsprühen und ein paar Minuten einwirken lassen
  • abwischen
  • mit klarem Wasser nachspülen

Achtung bei Oberflächen aus Marmor oder Granit! Sie vertragen keine säurehaltigen Putzmittel. Bei Unsicherheit lieber an einer unauffälligen Stelle ausprobieren.

nach: https://www.smarticular.net/scheuerpulver-und-scheuermilch-preiswert-selbst-gemacht/

 

WC-Reinigungs-Gel

Ein Gel zur Toilettenreinigung hat den Vorteil, dass es besser haftet und daher länger einwirken kann als ein flüssiger Reiniger.

Zutaten:

  • 2 EL Speisestärke
  • 2 EL kristalline Zitronensäure
  • 10 ml/ein kleines Schnapsglas umweltfreundliche Flüssigseife oder Bio-Spülmittel
  • optional: 5-10 Tropfen eines ätherischen Öls, z.B. Teebaum, Lavendel oder Orange (Duft, Keimtötung)
  • 500 ml kaltes Wasser
  • circa 100 ml abgekochtes Wasser
  • ein Glasgefäß, z.B. ein großes Einmachglas

So geht’s:

  1. 100 ml Wasser abkochen und zum Abkühlen zur Seite stellen.
  2. In einem Topf die Speisestärke in 500 ml kaltes Wasser einrühren.
  3. Die Mischung kurz aufkochen und dabei stetig rühren, damit keine Klumpen übrigbleiben. Es sollte eine zähflüssige, milchige Masse entstehen. Vor der Weiterverarbeitung auf 40° abkühlen lassen.
  4. In das zuvor abgekochte, auf 40° abgekühlte Wasser Zitronensäure einrühren und so lange weiterrühren, bis sich alle Kristalle im Wasser aufgelöst haben.
  5. 10 ml Spülmittel hinzufügen.
  6. Die entstandene Flüssigkeit mit dem Wasser-Speisestärke-Gemisch vermengen.
  7. in Flaschen abfüllen, zum Beispiel die leere vom bisher genutzten Produkt. Tipp: Viele handelsübliche WC-Reiniger-Flaschen lassen sich öffnen (Messer, flacher Gegenstand) und neu befüllen.

nach: https://www.smarticular.net/toiletten-reiniger-selber-herstellen/

 

Abflussreiniger

Zutaten:

  • 4 EL Soda
  • ½ Tasse heller Essig

So geht’s:

  1. Soda direkt in den Abfluss schütten.
  2. Sofort den Essig hinterherschütten.
  3. Den entstehenden blubbernden weißen Schaum 2-3 Minuten einwirken lassen.
  4. mit reichlich heißem Wasser nachspülen

Wenn dieses Mittel nicht hilft:

Siphon abbauen und die Verschmutzungen von Hand entfernen. Das ist die umweltfreundlichste Behandlung für verstopfte Abflüsse, denn sie kommt gänzlich ohne Chemikalien aus.

nach: https://www.smarticular.net/abflussreiniger-aus-soda-und-essig-preiswert-und-wirkungsvoll/

Althandys abgeben

Ein Handy – 60 verschiedene Grundstoffe

30 verschiedene Metalle:

u.a. 15% Kupfer, 3% Eisen, 3% Aluminium, 2% Nickel, 1% Zinn, 1% andere: Gold, Silber, Palladium und Platin, weitere seltenen Metalle und Erden

darunter sieben Stoffe, die im Jahr 2014 von der EU-Kommission als sogenannte „kritische Rohstoffe“ bzw. seltene Metalle eingestuft wurden und weltweit immer knapper werden: Kobalt, Gallium, Indium, Niob, Wolfram, Metallen der Platingruppe und leichten Seltenen Erden

(nach: https://www.informationszentrum-mobilfunk.de/umwelt/mobilfunkendgeraete/herstellung)

 

Ein Handy – so viel Kohlenstoffemissionen:

(nach: https://www.greenpeace.de/publikationen/s01981_greenpeace_report_10_jahre_smartphone.pdf)

 

Die Menge macht’s:

In der BRD werden jedes Jahr etwa 22 Millionen neue Smartphones verkauft.

Das bedeutet:

  • 720 kg Gold,
  • 264 kg Palladium,
  • 7.320 kg Silber,
  • 396 Tonnen Kupfer
  • 1.531 Tonnen Kunststoffe.

(nach: https://www.handysfuerdieumwelt.de/business-template/warum-abgeben/)

 

Fast 206 Millionen Smartphones lagen 2021 in den Schubladen der Bundesbürger.

Dort müssen sie nicht bleiben!

Im Rahmen des Umweltprojekts „Klimahelden im Alltag“

des Evangelischen Kirchenkreises Halle

können alte Handys ab sofort

in Sammelboxen in den Gemeindebüros in Bockhorst, Borgholzhausen, Brockhagen, Halle, Harsewinkel, Steinhagen, Versmold und Werther abgegeben werden.

Achtung: Bitte vorher alle persönlichen Daten löschen, SIM- und Speicherkarten und Akku entfernen!

 

Folgende Informationen gelten auch für die Handy-Sammelaktion des Kirchenkreises Halle, die vom UmWelt-Café Versmold unterstützt wird:

Handy-Aktion NRW – wie werden die Daten geschützt?

Grundsätzlich ist zu empfehlen, die SIM- und Speicherkarten aus dem Gerät zu entfernen, bevor sie in die Sammelbox gesteckt werden. Wer noch weiter gehen möchte, kann sein Handy – sofern es noch angeht – auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Dadurch werden sämtliche Apps und Inhalte gelöscht. Das ist i.d.R. am Handy möglich über Einstellungen " Zurücksetzen.

Die Sammelboxen müssen an einem Ort oder zu Zeiten aufgestellt werden, an denen sie überwacht werden können, damit die Boxen nicht geklaut werden. Sie können z.B. nicht unbeobachtet im Kircheneingang stehen.

Wie sicher ist das Recycling?

Die Telekom Deutschland hält im gesamten Prozess der Handy-Rücknahme hohe Sicherheitsstandards im Datenschutz ein. Sowohl bei Sammlung und Transport als auch bei der sorgfältigen Löschung der Daten auf den gebrauchten Handys durch das zertifizierte Fachunternehmen Teqcycle GmbH setzt die Telekom auf sichere Lösungen, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Der gesamte Rückholprozess inklusive Datenlöschung, der von dem Unternehmen Teqcycle GmbH im Auftrag der Telekom Deutschland durchgeführt wird, wurde von der DEKRA zertifiziert.

Defekte Handys oder Geräte, bei denen die zertifizierte Datenlöschung zu aufwändig wäre, werden im Rücknahmeprozess durch Telekom und Teqcycle mit modernen Verfahren fach- und umweltgerecht recycelt. Bis zu 100 Prozent der Materialien werden ein weiteres Mal verwendet – als recycelte Metalle oder zur Energieerzeugung.

Uns als Handy-Aktion ist es wichtig, dass alle Prozesse – die der Wiederverwertung und die des Recyclings – überwacht und zertifiziert sind.

Was passiert mit den Daten bei einer Weiternutzung?

Aus der Perspektive der Nachhaltigkeit ist es sinnvoll, gebrauchte Handys und Smartphones möglichst lange zu verwenden.

Vor einer Weiternutzung löschen zertifizierte Fachunternehmen in Deutschland alle Daten von den Handys und Smartphones der vorherigen Nutzer sorgfältig und nach dem höchsten Standard. Danach werden die Geräte nach den strengen Richtlinien von Teqcycle verkauft und weitergenutzt. Wichtig ist, dass nur voll funktionsfähige und komplett datengelöschte Handys weiterverkauft werden und dass vor dem Einwerfen von gebrauchten Handys in eine Sammelbox die SIM-und Speicherkarten entnommen werden. Aus Datenschutzgründen dürfen Handys, die in die Sammelbox eingeworfen wurden, nicht mehr aus den Boxen herausgenommen werden.

Diese Infos sind auch zu finden auf: https://handyaktion-nrw.de/mitmachen/faqs

Informationen der Recyclingfirma Teqcycle zum Datenschutz und DEKRA Zertifizierung: https://www.teqcycle.com/de/warum-teqcycle/sicherheit-vertrauen

(nach: https://handyaktion-nrw.de/mitmachen/handys-sammeln)

Geschenktüten basteln

 

Manche Papiere sind zu schade zum Wegwerfen, weil sie so dekorativ wirken, dass man noch etwas daraus herstellen kann. Geschenktüten sind eine wunderbare Alternative zur Papiertonne. Hier ist eine bebilderte Anleitung zum Basteln.

Wolle

Stricken und Häkeln: Wolle

Schals, Pullover, Jacken, Socken, Decken oder sonstige Dinge selbst stricken: Das macht Spaß, weil es kreativ und nützlich ist und dazu den Geldbeutel schonen kann.

Damit die Umwelt und das eigene Wohlbefinden beim Benutzen der Stricksachen ebenfalls einen Gewinn davon haben, lohnt es sich, die Wolle nicht nur unter den Aspekten der Farbe, der Garnstärke und des Preises auszuwählen. Wichtig ist außerdem, wie umwelt- und tierfreundlich die Wolle gewonnen wird, wie angenehm, atmungsaktiv und temperaturausgleichend sie sich beim Tragen anfühlt, ob sie beim Waschen schädliche Chemikalien oder Mikrofasern abgibt und wie sie entsorgt werden kann.

Die folgende Übersicht stellt wichtige Kriterien zu Materialien und Bezugsquellen zusammen.

Woher bekomme ich diese Wolle?

Da es nicht leicht ist, im regionalen Umfeld entsprechende Wolle zu erhalten, seien hier beispielhaft einige Händler*innen genannt, die sich dem Handel mit nachhaltigen Wollgarnen verschrieben haben und gern auch Auskunft geben über die Herkunft ihrer Wolle:

Materialauswahl nach folgenden Kriterien:

  1. Resteverwertung statt neu kaufen:
  • Restewolle charmant und kreativ nutzen.
  • Nicht mehr benötigte Wolltextilien, die nicht zu verfilzt sind, aufribbeln und neu verstricken.
  • Neue, grobe Garne aus zerschnittenen Baumwolltextilien gewinnen und für modische Artikel im Haushalt wieder verarbeiten.
  • Bei selbstgestrickten Socken, deren Fußteile durchlöchert sind, an die noch intakten Beinteile einen neuen Fuß anstricken.
!

Achtung: die bereits vorhandenen Polyacryl-, Polyester- oder Mischfasern nur in Bereichen einsetzen, die möglichst selten mit Wasser in Berührung kommen. Die „Poly“-Fasern brechen beim Waschen und landen als Mikroplastik im Abwasser, aus dem sie nicht herausgefiltert werden können.

Tipps:

·       lieber lüften als zu oft waschen

·       im „Guppy-Waschbeutel“ waschen, der in der Lage ist, die Mikro-Fasern zu sammeln. (Bestellmöglichkeit unter: https://guppyfriend.com/products/guppyfriend-waschbeutel)

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  1. Reine Naturwolle
  • pflanzlich: zum Beispiel Baumwolle
    • vielseitig verwendbare Naturwolle
    • ökologischer Nachteil: hoher Wasserverbrauch beim Anbau der Pflanze, hoher Wasser- und Energieverbrauch für Herstellung, Färbung, Transport nach Europa. Das gilt auch bei Bio-Baumwolle.
    • Daher so gut wie möglich die vorhandenen Reste nutzen und nach alternativen Wollen wie Hanf, Leinen, Jute, Ramie schauen. Dasselbe gilt für alle Baumwolltextilien.
  • tierisch: zum Beispiel Schafswolle
    • wärmend in der Kälte
    • ausgleichend bei Hitze
    • auf Mulesing-freie Garne achten, denn beim Mulesing werden Hautfalten am Hinterteil vor allem der Merinoschafe ohne Narkose abgeschnitten, um Fliegenmadenbefall zu verhindern.
    • auf regionale Herkunft der Wolle achten
    • auf Art der Färbung achten: am besten naturbelassene oder pflanzlich gefärbte Wolle; chemisch gefärbte meiden
  • tierisch: zum Beispiel Seide (Maulbeer-Seidenraupe)
    • Ahimsa Seide oder Peace Silk: „gewaltfreie“ Gewinnung von Seide, denn die Seidenkokons werden erst verarbeitet, wenn die Raupen zu Schmetterlingen geworden und geschlüpft sind.
    • Die gesamte Produktionskette ist von biologischen, tierfreundlichen und sozialethisch fairen Bedingungen geprägt. Die Maulbeerbäume werden nicht mit Insektiziden, Fungiziden oder genetischem Spray behandelt und wachsen in Mischgärten, die Tiere haben gesundes Futter und liefern Qualitätsseide, Gewinnung und Färbung geschehen unter gesunden und gut bezahlten Bedingungen für die Mitarbeitenden.
  • Weitere Natur-Garne, die auch in Mischungen verwendet werden:

 

tierisch pflanzlich
Alpaka (Lama) Hanf
Angora (Kaninchen) Leinen
Kaschmir (Ziegen) Jute
Mohair (Angoraziegen) Ramie
Kamel  
Yak  
  1. künstlich hergestellte Garne: Viskose, Modal, TENCEL (Lyocell)
  • aus Cellulose gewonnene Regeneratfasern
  • Ausgangsstoff: entrindetes und anschließend zur Trennung vom Lignin in streichholzgroße Stücke zerkleinertes Holz
  • Ausgangsstoff für die Gewinnung von Modalfasern: überwiegend Buchenholz
  • sehr ähnlich hinsichtlich Weichheit, Komfort, Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsaufnahme
  • aus natürlich nachwachsendem Holz aus zertifizierter und nachhaltiger Holzwirtschaft gewonnen

(nach: https://www.biostoffe.at/modal-tencel-viskose?page=2)

Woher bekomme ich diese Wolle?

Da es nicht leicht ist, im regionalen Umfeld entsprechende Wolle zu erhalten, seien hier beispielhaft einige Händler*innen genannt, die sich dem Handel mit nachhaltigen Wollgarnen verschrieben haben und gern auch Auskunft geben über die Herkunft ihrer Wolle:

Materialauswahl nach folgenden Kriterien:

  1. Resteverwertung statt neu kaufen:

  • Restewolle charmant und kreativ nutzen.
  • Nicht mehr benötigte Wolltextilien, die nicht zu verfilzt sind, aufribbeln und neu verstricken.
  • Neue, grobe Garne aus zerschnittenen Baumwolltextilien gewinnen und für modische Artikel im Haushalt wieder verarbeiten.
  • Bei selbstgestrickten Socken, deren Fußteile durchlöchert sind, an die noch intakten Beinteile einen neuen Fuß anstricken.

!

Achtung: die bereits vorhandenen Polyacryl-, Polyester- oder Mischfasern nur in Bereichen einsetzen, die möglichst selten mit Wasser in Berührung kommen. Die „Poly“-Fasern brechen beim Waschen und landen als Mikroplastik im Abwasser, aus dem sie nicht herausgefiltert werden können.

Tipps:

·       lieber lüften als zu oft waschen

·       im „Guppy-Waschbeutel“ waschen, der in der Lage ist, die Mikro-Fasern zu sammeln. (Bestellmöglichkeit unter:  https://guppyfriend.com/products/guppyfriend-waschbeutel-kaufen)

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2. Reine Naturwolle

  • pflanzlich: zum Beispiel Baumwolle
    • vielseitig verwendbare Naturwolle
    • ökologischer Nachteil: hoher Wasserverbrauch beim Anbau der Pflanze, hoher Wasser- und Energieverbrauch für Herstellung, Färbung, Transport nach Europa. Das gilt auch bei Bio-Baumwolle.
    • Daher so gut wie möglich die vorhandenen Reste nutzen und nach alternativen Wollen wie Hanf, Leinen, Jute, Ramie schauen. Dasselbe gilt für alle Baumwolltextilien.
  • tierisch: zum Beispiel Schafswolle
    • wärmend in der Kälte
    • ausgleichend bei Hitze
    • auf Mulesing-freie Garne achten, denn beim Mulesing werden Hautfalten am Hinterteil vor allem der Merinoschafe ohne Narkose abgeschnitten, um Fliegenmadenbefall zu verhindern.
    • auf regionale Herkunft der Wolle achten
    • auf Art der Färbung achten: am besten naturbelassene oder pflanzlich gefärbte Wolle; chemisch gefärbte meiden
  • tierisch: zum Beispiel Seide (Maulbeer-Seidenraupe)
    • Ahimsa Seide oder Peace Silk: „gewaltfreie“ Gewinnung von Seide, denn die Seidenkokons werden erst verarbeitet, wenn die Raupen zu Schmetterlingen geworden und geschlüpft sind.
    • Die gesamte Produktionskette ist von biologischen, tierfreundlichen und sozialethisch fairen Bedingungen geprägt. Die Maulbeerbäume werden nicht mit Insektiziden, Fungiziden oder genetischem Spray behandelt und wachsen in Mischgärten, die Tiere haben gesundes Futter und liefern Qualitätsseide, Gewinnung und Färbung geschehen unter gesunden und gut bezahlten Bedingungen für die Mitarbeitenden.
  • Weitere Natur-Garne, die auch in Mischungen verwendet werden:

tierisch

pflanzlich

Alpaka (Lama)

Hanf

Angora (Kaninchen)

Leinen

Kaschmir (Ziegen)

Jute

Mohair (Angoraziegen)

Ramie

Kamel

 

Yak

 

3. künstlich hergestellte Garne: Viskose, Modal, TENCEL (Lyocell)

  • aus Cellulose gewonnene Regeneratfasern
  • Ausgangsstoff: entrindetes und anschließend zur Trennung vom Lignin in streichholzgroße Stücke zerkleinertes Holz
  • Ausgangsstoff  für die Gewinnung von Modalfasern: überwiegend Buchenholz
  • sehr ähnlich hinsichtlich Weichheit, Komfort, Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsaufnahme
  • aus natürlich nachwachsendem Holz aus zertifizierter und nachhaltiger Holzwirtschaft gewonnen

(nach: https://www.biostoffe.at/modal-tencel-viskose?page=2)

 

Woher bekomme ich diese Wolle?

Da es nicht leicht ist, im regionalen Umfeld entsprechende Wolle zu erhalten, seien hier beispielhaft einige Händler*innen genannt, die sich dem Handel mit nachhaltigen Wollgarnen verschrieben haben und gern auch Auskunft geben über die Herkunft ihrer Wolle:

Licht und seine Schattenseiten


Ohne natürliches Licht kein Leben:

  • Pflanzen brauchen es für die Photosynthese.
  • Tiere haben einen ausgeprägten Lichtsinn zur Orientierung, zum Erkennen von Gefahren und zur Kommunikation entwickelt.
  • Für den Menschen hat Licht außerdem kulturelle Bedeutung. Stichworte: das ewige Licht, die Erleuchtung, das Licht der Aufklärung.

 

Künstliche Beleuchtung verändert die Lebensbedingungen:

  • Wenn künstliche Lichtquellen den Nachthimmel aufhellen, entsteht Lichtverschmutzung, die die natürliche Dunkelheit überlagert.
  • Über Städten mit zahlreichern künstlichen Lichtquellen entstehen so Lichtglocken bzw. Lichtkuppeln.
  • Die Lichtverschmutzung in Deutschland nimmt jährlich um etwa 6% zu.

 

Lichtverschmutzung hat Folgen für:

  • Insekten:
    • Lampen locken Insekten aus ihren natürlichen Lebensräumen zu den künstlichen Lichtquellen.
    • An Lampen können Insekten sich aber weder ernähren noch fortpflanzen noch Eier ablegen. Sie sterben aus Erschöpfung oder in heißen Lampen.
  • Vögel:
    • Künstliches Licht stört die Orientierung nachtaktiver Vögel.
    • Es lenkt Zugvögel von ihren gewohnten Routen ab; das führt oft zu weiten, kräftezehrenden Umwegen.
    • Es verändert das Sing- und Fortpflanzungsverhaltens von Singvögeln: Wenn die Vögel wegen des künstlichen Lichts früher brüten, bietet die Natur oft noch nicht genügend Nahrung für die Küken.
  • Fische:
    • Künstlich beleuchtete Brücken können sie daran hindern, ihre Laichgebiete aufzusuchen.
  • Menschen:
    • gesundheitlich: Künstliches Licht führt zu vermehrten Schlafstörungen, weil es die Produktion des „Schlafhormons“ Melatonin hindert.
    • ästhetisch und wissenschaftlich: Die Beobachtung und Erforschung des Nachthimmels sind kaum mehr möglich.

Auf diesen Zeichnungen wird deutlich, wie Licht wirken kann:

Zeichnung: Junia Keppler nach blogs.nabu.de

Diese Straßenlaterne streut das Licht in alle Richtungen und stört so Menschen und Tiere.
Den Nachthimmel kann man nicht erkennen.

 

Zeichnung: Junia Keppler nach blogs.nabu.de

Diese Straßenlaterne gibt ihr Licht nur nach unten ab, also dahin, wo man es braucht.
Der Nachthimmel ist gut zu erkennen.

 

So können wir Lichtverschmutzung verringern:

  • Allgemeine Fakten:
    • Beleuchtung soll bedarfsgerecht sein, also nur an den Orten und zu den Zeiten, wo sie wirklich benötigt wird.
    • Lampen sollen so ausgerichtet sein, dass sie nur das Notwendige beleuchten. Kugelleuchten, die in alle Richtungen strahlen, sind für die meisten Zwecke ungeeignet.
    • Um die Insekten zu schonen, soll die Lichtfarbe einen möglichst geringen Ultraviolett- und Blauanteil haben, also eher gelb sein.
    • Starkes Licht wirft auch starken Schatten. Eine gleichmäßige, möglichst schwache Beleuchtung verhindert abrupte Hell-Dunkel-Übergänge und sorgt dafür, dass man sich überall sicher fühlt.
  • Das bedeutet konkret:
    • Energieeffiziente, sparsam eingesetzte Straßenbeleuchtung – das setzt Versmold bereits um.
    • Beleuchtung von markanten Gebäuden wie der Petri-Kirche so ausrichten, dass möglichst keine Strahlung in den Nachthimmel abgegeben wird. Die Beleuchtung auf die Zeiten beschränken, wo sie wirklich von vielen Menschen beachtet wird.
    • Beleuchtung zu Werbezwecken (Schaufenster, Leuchtwerbung) auf die Zeiten beschränken, wo sie wirklich von vielen Menschen beachtet wird.
    • Die Beleuchtung am eigenen Haus mit möglichst wenigen, möglichst schwachen Lampen gestalten, die nur dann leuchten, wenn sie tatsächlich gebraucht werden.
    • Die Weihnachtsbeleuchtung nur dann anstellen, wenn sie auch wahrgenommen wird.
  • Das haben wir Menschen davon:
    • Geringere Beleuchtung schont den Geldbeutel.
    • Bei weniger Licht schlafen wir besser.
    • Wir können den Sternenhimmel viel besser bewundern bzw. erforschen. Ein Beispiel verdeutlicht den Effekt:

Weltkarte der Lichtverschmutzung:

https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/news/2016/weltatlas-der-lichtverschmutzung/

 

Zum Weiterlesen:

https://www.bund-sh.de/stadtnatur/lichtverschmutzung/

https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/lichtverschmutzung/

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/energie/energieeffizienz-und-gebaeudesanierung/artenschutz/28415.html

https://blogs.nabu.de/mir-ist-ein-licht-aufgegangen/

http://www.lichtverschmutzung.de/

Wasser sauber halten

Ergebnisprotokoll der Informationsveranstaltung am Klärwerk mit Albert Buller, Abwassermeister

Dienstag, den 31.08.2021 von 17:00 bis 18:10 Uhr

Protokoll: Monika Hollmann

 

  • Kanalsystem in Versmold
    • 150 km Kanäle in zwei Systemen: Schmutz- und Trennsystem
    • 70 km Druckleitungen

 

  • Klärstufen
    • Vorpumpwerk:
      • Alles Wasser, also Brauch- und Regenwasser, kommt hier an.
      • In einem Regenwasserüberlaufbecken von 500 m3 wird bei Regen überfließendes Wasser aufgefangen. Bei Starkregen ist dieses Becken in wenigen Minuten voll und läuft über. Es entwässert in die angrenzenden Gräben und Bäche. In der Regel ist dieses überlaufende Mischwasser bei solchen Wetterlagen so stark mit Regenwasser verdünnt, dass es keine Umweltschäden verursachen kann.
      • Bei trockenem Wetter kommen etwa 300 m3 Brauchwasser pro Stunde im Klärwerk an. Die Menge variiert aber nach Wochentagen, je nachdem, wieviel Wasser in der Industrie anfällt.
    • Stufenrechen:
      • Über einen Pumpensumpf gelangt das schmutzige Wasser in die physikalische Reinigung. Hier werden über einen Rechen grobe Bestandteile aus dem Wasser gesiebt.
      • Alle Partikel, die größer als 3 mm sind, werden hier ausgefiltert.
      • Gefunden werden hier
        • Hygieneartikel wie Feuchttücher, feuchtes Toilettenpapier, Kondome, Windeln, Tampons, Binden
        • Öl- und Fettklumpen
        • tote Tiere, besonders Ratten
        • Diese Dinge verstopfen die Pumpen und erfordern einen hohen Reinigungs- und Wartungsaufwand.
      • Sandfangbecken:
        • Etwa 2 m3 Sand werden pro Jahr ausgefiltert und dem Straßenbau zugeführt.
        • Der Sand schädigt die Pumpen, die deshalb regelmäßig gewartet werden müssen.
      • Flotationsvorklärung:
        • Öle und Fette werden abgesondert.
        • Leichte Fette schwimmen auf der Oberfläche, schwere setzen sich auf dem Grund ab.
        • Sie werden in die beiden Faultürme gepumpt. Dort stabilisiert sich der Schlamm und gärt aus.
      • Zwei druckbelüftete Belebungsbecken:
        • Eine bestimmte Bakterienmischung dient der biologischen Reinigung.
        • Es wird sehr feinporiger Sauerstoff zugefügt.
        • Beispiele für die Reinigung: Der Ammoniumgehalt von etwa 600-700 mg pro Liter wird auf 0,5 mg/Liter reduziert. Nitrat wird auf den Nullkomma-Bereich reduziert.


      • Nachklärbecken:
        • Der belebte Schlamm setzt sich ab.
        • Es wird nur klares Wasser der Natur zugeführt.
      • Schlammbereich:
        • Zwei Faultürme von je 1200 m3 Volumen, ein Gasbehälter von 2000 m3 Volumen
        • In den Faultürmen wird der Klärschlamm stabilisiert, d.h. die organischen Verbindungen im Klärschlamm werden abgebaut.
        • Dabei entsteht ein Klärgas, das zur Stromgewinnung genutzt wird.
        • Dieser Strom geht in den Eigenverbrauch der Kläranlage.
        • Der Schlamm wird in einer Zentrifuge entwässert.
        • Er wird in der Landwirtschaft verwendet oder zur Verbrennung freigegeben.
        • Der Schlamm wird dazu genau beprobt, damit er in seiner Zusammensetzung auf die passenden Äcker ausgebracht wird.

 

  • Kontrollen
    • Sonden messen die Konzentration von Phosphat, Ammonium, Nitrat und Sauerstoff, den pH-Wert und die Leitfähigkeit des Wassers.
    • Durch die Messung der Leitfähigkeit des Wassers kann festgestellt werden, ob das Wasser frei von Chemikalien und Giften ist.
    • Bei einer übermäßigen Verunreinigung können Kanalabschnitte beprobt werden, um den Verursacher herauszufinden. Das muss zeitnah passieren und ist sehr aufwändig.
    • Die Fleischindustrie reinigt ihre Abwässer in eigenen Anlagen gut vor.

 

  • Probleme:
    • Es finden sich unnötig viele grobe Bestandteile im Abwasser.
    • Mikroplastik kann nicht ausgefiltert werden.
    • Für das Ausfiltern z.B. von Medikamentenrückständen und Mikroplastik wird eine vierte Reinigungsstufe benötigt. Die Umsetzung ist aber schwierig. Denn:
      • Sie ist sehr kostenintensiv.
      • Es wird weiteres Personal benötigt, aber es gibt leider Nachwuchsprobleme.

 

  • Was wir als Wasserverbraucher tun müssen:
    • Hygieneartikel aller Art, also Feuchttücher, Kondome, Windeln, Tampons, Binden u.ä. nicht in der Toilette, sondern im Müll entsorgen.
    • Medikamentenreste zur Apotheke zurückbringen oder über den Hausmüll entsorgen.
    • Fettige Töpfe und Pfannen erst gründlich mit Papier auswischen und dann spülen.
    • Größere Reste von Öl, Fett und fettigen Saucen in ein altes Marmeladenglas füllen, zuschrauben und im Restmüll entsorgen.
    • Nur vollständig biologisch abbaubare Reinigungsmittel verwenden.
    • Putzwasser in die Toilette kippen. Nicht in den Regenwassergully schütten, weil es sonst ungeklärt in Bäche und Flüsse gelangt.
    • Das Auto nur in der Waschanlage waschen, wo es Ölabscheider gibt.
    • Mikroplastik vermeiden:
      • Kleidung, Putzlappen und Schwämme aus natürlichen Materialien verwenden, um den Abrieb von Mikroplastikfasern zu vermeiden.
      • Kosmetika ohne Nanopartikel verwenden.

 

  • Arbeitsplatz Klärwerk
    • Herr Buller gab den Anwesenden einen Einblick in einen spannenden Berufszweig. Denn die Arbeit als Abwassermeister ist
      • interessant
      • abwechslungsreich
      • absolut krisensicher
      • fundamental systemrelevant sowohl für die städtische Infrastruktur als auch für den Umweltschutz.
Wasserversorgung im Garten

 

Auch hierzulande wird das Thema Wasser immer dringlicher: Nach mehreren sehr trockenen Sommern stellt sich die Frage, was man im heimischen Garten tun kann, damit auch bei Trockenheit möglichst viel wächst und gedeiht.

Grundsätzlich kann man an zwei Stellen ansetzen: bei der Anlage des Gartens samt Auswahl der Pflanzen und beim Umgang mit Wasser.

 

Anlage des Gartens

  • grundsätzlich gilt: bei der Auswahl der Pflanzen den Standort berücksichtigen
  • den Boden vor Austrocknung und Erosion schützen:
    • den Schattenwurf von Bäumen, Sträuchern oder auch Farnen für empfindliche Pflanzen und Keimlinge ausnutzen
    • Hecken aus Bäumen, Sträuchern und Stauden an der windzugewandten Seite anlegen
  • Böden entsiegeln:
    • Steine und Zement meiden: sie speichern die Hitze
    • Wasser kann versickern und das Grundwasser erneuern
    • besserer Hochwasserschutz
    • Entstehen von Verdunstungskühle
  • Hügel und Gräben anlegen:
    • Hügel halten Wind ab und fangen Sonnenlicht ein
    • in den Senken sammelt sich Wasser
    • ermöglicht den Anbau von Trockenheit und Feuchtigkeit liebenden Pflanzen auf kleinen Raum
    • Tipp: Kraterbeet mit verschiedenen Zonen für unterschiedliche Gemüsearten
  • den Boden bedeckt halten:
    • Einsaat von Gründünger
    • Mulchen mit Rasenschnitt, Ernteresten
    • nicht tief umgraben, sondern nur oberflächlich lockern
  • Trick zum Anpflanzen, der Wasser spart:
    • nasse Pappstücke rund um die gewässerte Pflanzenbasis legen
    • mit organischem Mulch bedecken, ab und zu gießen.
  • den Boden verbessern:
    • Organisches Material, das eingearbeitet wird, hilft dem Boden, Wasser besser zu speichern.

 

Wasser auffangen, um es zur Gartenbewässerung zu nutzen:

  • draußen
    • Zisterne oder Regenwassertonne zum Auffangen des Regenwassers, das vom Dach abfließt. Die Fallrohre der Regenrinne lassen sich anzapfen, indem man ein Stück des Fallrohrs durch einen geeigneten Regensammler ersetzt. Es gibt Tonnen aus unterschiedlichen Materialien. Im Sinne der Nachhaltigkeit empfehlen sich Tonnen aus
      • Holz, z.B. Nutzung ehemaliger Weinfässer
      • Terracotta
    • Förderung durch die Stadtwerke Versmold: Zur Zeit fördern die Stadtwerke die Anschaffung einer Regenwassertonne mit 50 €, siehe https://www.stadtwerke-versmold.de/initiativen-foerderung/trinkwasser/
    • bei Regen Eimer oder offene Wannen aufstellen und Wasser auffangen, besonders auf Pflaster oder Holzdecks, da das Wasser sonst verloren gehen würde (Vorsicht mit Kleinkindern und Haustieren!)
  • drinnen
    • Bad: einen Eimer in die Dusche stellen, um das erste kalte Wasser aufzufangen, das man zum Duschen noch nicht nutzen möchte; wer biologisch abbaubare Seifen oder Shampoos benutzt, kann auch das übrige Wasser auffangen. Tipp außerdem: Wenn man beim Händewaschen während des Einseifens (das ja coronabedingt 30 Sekunden dauern soll) den Wasserhahn abstellt, spart man viel Wasser, das dringender für die Bewässerung des Gartens gebraucht wird.
    • Küche: eine Schüssel ins Spülbecken stellen, um das Wasser z.B. vom Gemüseputzen aufzufangen
    • Grauwasser nutzen: nicht für Kräuter und Gemüse, aber Bäume und Sträucher vertragen es problemlos

 

Garten wässern

  • bei Trockenheit „wählerisch“ sein: Nur Pflanzen gießen, die unbedingt Wasser brauchen (also den Rasen nicht unbedingt…)
  • am Abend gießen, da das Wasser weniger verdunstet und länger für die Pflanzen verfügbar bleibt
  • das Wasser nicht auf die Blätter gießen, sondern rund um die Pflanzenbasis, damit möglichst viel direkt an die Wurzeln gelangt

 

Wasser versickern

  • Versiegelung vermeiden; wo Wege und Plätze befestigt werden müssen, können z.B. Gittersteine oder andere wasserdurchlässige Bodenbeläge gewählt werden;
  • Humus speichert Wasser, daher für gute Humusbildung sorgen
  • Verregnung: möglichst Regenwasser bodennah verrieseln

 

 

 

Zum Weiterlesen:

Garten anlegen:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/klimagarten/26028.html

https://www.landwirtschaftskammer.de/verbraucher/garten/gartentipp028.htm

 

Regenwassertonnen:

https://www.fassschmiede.de/regentonne/21-330-weinfass-regentonne-regenfass#/34-optik-natur/46-lieferumfang-mit_deckel

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/garten-freizeit/regenwassernutzung#hintergrund

https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/boden/bodenschutz/bodenschutz_bauen/pdf/Versickern_statt_Versiegeln_Stadt_Siegen.pdf

Gemüsebrühe selbst herstellen

Im Herbst ist Erntezeit!

Es gibt verschiedene Methoden, Gemüse haltbar zu machen. Man kann es einfrieren, einkochen oder fermentieren (z.B. Sauerkraut). Wurzelgemüse kann man in einer Kiste mit Sand monatelang haltbar machen. Vorteil: Man kann heimisches Gemüse verwenden, wenn es gerade erntereif ist und braucht auch später nicht auf Gemüse zurückgreifen, welches vorher viele Kilometer transportiert wurde. Das Einfrieren ist sicher eine vitaminschonende Variante, verbraucht aber viel Energie.

Eine gute Methode, vor allen Dingen auch für Wurzelgemüse, ist in den Sommermonaten die Trocknung. Hier muss im Prinzip überhaupt keine künstliche Energie zugeführt werden. Sonne und Wind besorgen alles kostenfrei.

Hier nun ein Rezept für selbstgemachte Gemüsebrühe:

Grundrezept:

  • 1 kg Möhren
  • 1 kg Porree
  • 1 Knolle Sellerie
  • 1-2 Bund Petersilie
  • Liebstöckel (Maggikraut)
  • 15 % Salz, in diesem Fall 450 g
  • Wer möchte und hat, kann auch Pastinaken, Topinambur, Petersilienwurzeln hinzufügen.

Das Mischungsverhältnis kann je nach Geschmack variiert werden.

Zubereitung:

Gemüse putzen, reiben oder mit dem Zerkleinerer hacken. Salz hinzufügen, gut durchmischen. Danach kann man sie auf mehreren Backblechen oder Tabletts ausbreiten und antrocknen lassen, oder bei 50 Grad circa eine Stunde im Backofen antrocknen lassen. Danach kann man die Gemüsebrühe schon in Schraubgläser abfüllen und lagern. Man kann aber auch den Trocknungsprozess (am besten an der frischen Luft) so lange fortsetzen, bis die Gemüseschnitzel ganz durchgetrocknet sind. Danach mit dem Pürierstab zu einem feinen Pulver zerkleinern. Vorteil: Beim Kochen löst sich diese fast vollständig im Wasser auf und man hat eine klare Gemüsebrühe. Außerdem schrumpft die Masse auf ein Minimum und man kommt mit einem größeren Schraubglas aus.

Man kann für die ganze Aktion natürlich auch einen Dörrapparat benutzen.

1.

 

2.

 

3.

 

4.
Sauerteigbrot selbst backen

Was ist Sauerteig?

Durch die Milchsäurebakterien, die im Mehl und im Wasser vorhanden sind, kann durch Spontangärung (Fermentation) ein Anstellgut erzeugt werden.

Riecht der Ansatz eher faulig wie z.B. nach faulen Eiern, dann haben sich die Fäulnisbakterien durchgesetzt und Du musst den Teig entsorgen. Versuch es noch einmal und gib nicht zu schnell auf.

Riecht der Teig angenehm sauer und etwas fruchtig, wie z.B. Essig, dann kannst Du davon ausgehen, dass sich die Milchsäurebakterien durchgesetzt haben.

Die Milchsäurebakterien vermehren sich, der Teig geht auf und es entstehen Vitamine und Aminosäuren. Für den Menschen schwerverdauliche Bestandteile werden bei der Fermentation umgewandelt und macht für uns das Brot viel bekömmlicher.  Die Milchsäurebakterien und das entstandene Kohlenstoffdioxid lockern später das Brot beim Backen und machen es haltbarer.

Sauerteig kann aus verschiedenen Getreidesorten hergestellt werden.

Allerdings wird Roggen durch Sauerteig erst backfähig.

 

Was ist der Vorteil von Sauerteig?

  1. Der Geschmack
  2. Das Brot bleibt länger frisch und Saftig
  3. Längere Haltbarkeit
  4. Bessere Bekömmlichkeit
  5. Viele Nährstoffe wie z.B. Phosphor, Kalium, Calcium, Eisen, Vitamine B und E (bei Vollkorn Roggenmehl)
  6. Ballaststoffe
  7. Kompletter Verzicht auf Zusatzstoffe
  8. Vielseitig anwendbar z.B. in Kuchen, Plätzchen, Pizzateig

Um das Anstellgut anzuzüchten, sind Vollkornmehle besser geeignet, da sie die Randschichten des Korns enthalten. Auf der Schale des Korns leben viele wilde Hefen und Bakterien, die wir uns züchten wollen.

Zutaten

Du benötigst BIO Roggenvollkornmehl und lauwarmes Wasser.

Zubereitung

  1. Schritt
    Wichtig ist, dass du besonders sauber arbeitest. Am besten alles nochmal mit heißem Wasser abspülen. 50 Gramm Mehl und 50 Gramm warmes Wasser in einem großen Einmachglas kräftig mit ei-nem Löffel vermischen. Deckel des Glases auflegen, wegen Gärprozess nicht fest verschließen! Mischung bei ca. 25-30 Grad rund 24 Stunden reifen lassen.
  2. Schritt
    Den kompletten Ansatz aus dem 1. Schritt mit noch einmal 50 Gramm Mehl und 50 Gramm warmem Wasser kräftig vermischen. Deckel auflegen. Zugedeckt bei ca. 25-30 Grad rund 10-20 Stunden reifen lassen. Wie lange es bei euch dauert, hängt davon ab, wie sich der Ansatz entwickelt: Sobald er sein Volumen verdoppelt hat und schon wieder leicht einfällt, geht man zum 3. Schritt über. Du kannst ein Gummiband von außen über Dein Glas rollen; damit kannst Du die Höhe des Ansatzes markieren.
  3. Schritt +
  4. Schritt
    50 Gramm des Ansatzes aus dem 2. Schritt mit 50 Gramm Mehl und 50 Gramm warmem Wasser vermischen. Deckel auflegen. Zugedeckt bei ca. 25-30 Grad rund 12 Stunden reifen lassen. Auch hier hängt die genaue Dauer wieder davon ab, wie sich der Ansatz entwickelt: Sobald er sein Volumen verdoppelt hat und schon wieder leicht einfällt, geh zum 4. Schritt über.
  5. Schritt
    10 Gramm des Ansatzes aus dem 3. Schritt mit erneut 50 Gramm Mehl und 50 Gramm warmem Wasser vermischen. Deckel auflegen. Zugedeckt bei ca. 25-30 Grad rund 8-12 Stunden reifen lassen. Das Volumen sollte nun noch um etwa die Hälfte zunehmen. Herzlichen Glückwunsch! Du hast Dein eigenes Anstellgut hergestellt und kannst nun Dein erstes Roggen-Sauerteigbrot backen ☺. Danach kann das Glas zugeschraubt werden und in den Kühlschrank. Aus Resten kannst Du z.B. Waffeln, Pizzateig oder Banana Bread backen Spätestens nach 7 Tagen benötigt der Ansatz Nahrung. Du gehst vor wie im Schritt 4 beschrieben, allerdings mit 80 Gramm Mehl und 100 Gramm Wasser!

 

Roggenbrot nach dem Rezept der Firma fairment

Dieses ist ein einfaches Rezept für ein saftiges Sauerteigbrot aus Roggenvollkornmehl.

Wichtig ist, dass Dein Anstellgut aktiv ist, das heißt, es muss in den letzten 7 Tagen gefüttert worden sein und anschließend im Kühlschrank gelagert. Wenn dieses nicht geschehen ist, bitte 1-2 mal füttern, um es triebstark zu machen.

Zutaten für den Vorteig: (als Variante kannst Du noch 160 g Kerne hinzufügen)

350 g   Roggenvollkornmehl

385 g   Wasser

80 g     aktiven Sauerteig

7 g       Salz

Am Vorabend alle Zutaten genau abwiegen und in einer großen Schüssel gut vermengen, es darf kein trockenes Mehl mehr vorhanden sein! Den Teig abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ca. 12 Std ruhen lassen.

Zutaten für den Hauptteig:

1          Vorteig

320 g   Roggenvollkornmehl

210 g   Wasser

7 g       Salz

Den Vorteig mit den restlichen Zutaten mit einem Kochlöffel vermischen. Es sollte ein gleichmäßiger und klebriger Teig entstehen.

Stockgare:

Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen, die Oberfläche mit einem feuchten Teigschaber glattstreichen, mit etwas Schrot bedecken und mit einem Tuch oder Bienenwachstüchern abdecken. Dieses verhindert das Antrocknen des Teiges und hilft mir zu erkennen, wann die Stockgare eingetreten ist. Dieses erkennst Du, wenn der Teig aufgegangen ist und die Oberfläche mit Rissen überzogen ist. Dieses dauert ca. 3-5 Stunden bei Raumtemperatur. Diese Zeit kannst Du etwas verkürzen, wenn Du die Kastenform in den Backofen mit angeschaltetem Backofenlicht stellst.

Backen:

Der Backofen muss auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden. Am besten lässt Du auf der untersten Schiene ein Backblech mit heiß werden und auf der mittleren Schiene das Gitter. Stell dir eine große Tasse kaltes Wasser bereit.  Es ist wichtig, dass dann alles schnell geht, um die Temperatur so hoch wie möglich zu behalten!

Bei erreichter Temperatur schiebst Du die Kastenform auf das Gitter, schüttest, um Dampf zu erzeugen, das kalte Wasser auf das Blech und schließt schnell die Backofentür. Nun drehst Du die Temperatur auf 170 Grad herunter und lässt es 1,5 Stunden backen. Wenn Du das Brot aus der Form geholt hast, sollte es sich beim Klopfen auf der Unterseite hohl anhören. Du kannst es gerne nochmal ohne Form für 10 Minuten knusprig werden lassen.

 

Zum Weiterlesen

Hat dieser kleine Einblick dein Interesse geweckt, dann schau mal hier für mehr Informationen:

https://www.fairment.de/

https://www.smarticular.net

 

Tolle Brotrezepte findest Du z.B. unter:

https://www.ploetzblog.de/

https://www.habe-ich-selbstgemacht.de/brotrezepte-mit-sauerteig/

Regionale Getreidemühle:

https://www.biomuehle-eiling.de/

Kinderbücher zum Umwelt- und Klimaschutz

[Foto: Carlsen]

[Foto: Oetinger]

[Foto: HABA]

[Foto: Coppenrath]

Weniger Plastik im Bad

Oft ist das Badezimmer ein Raum, indem sich erstaunlich viele Wegwerfprodukte und Produkte und Verpackungen aus Kunststoff ansammeln. An ihre Verwendung haben wir uns meistens so gewöhnt, dass wir die Problematik gar nicht wahrnehmen. Aber es gibt durchaus Alternativen. So können wir nach und nach immer dann, wenn wir Produkte aufgebraucht haben, beim nächsten Einkauf überlegen, ob wir eine sinnvollere Möglichkeit ausprobieren möchten.

Hier ist eine Auflistung von Produkten, die ohne Plastik und Plastikverpackung auskommen.

 

Zähne putzen

  • Zahnbürsten gibt es aus Holz und aus Bambus.
  • Zahnseide
    • aus nachwachsenden Rohstoffen, im Glasröhrchen oder Pappspender
    • Nähgarn aus Baumwolle oder Zwirn
    • bei größeren Zahnlücken: Zahnstocher aus Holz
  • Zahnputzmittel
    • Zahncreme selbst herstellen
    • Zahnputztabletten in Papiertütchen oder Gläschen mit Metalldeckel bzw. zum Nachfüllen in Unverpackt-Läden

Bürsten für Haare, Nägel, Toilette

  • Bürsten aus Holz und Naturhaar bzw. pflanzlichen Naturfasern (wir Versmolder haben den Vorteil, sie sogar aus lokaler Herstellung bekommen zu können)

Hände und Haare waschen

  • Flüssigseife selbst herstellen
  • feste Seife und plastikfreie Seifenschale (Keramik, Luffa, Holz, Edelstahl …)
  • Shampooseife oder festes Shampoo - zur Aufbewahrung und zum Trocknen eignen sich z.B. Seifensäckchen zum Aufhängen

Deo

Spray ersetzen durch

  • Deocremes
  • feste Deos

Rasieren

  • Rasierpinsel und Rasierseife
  • Rasierhobel ohne Plastikgriff und hochwertige, langlebige Klingen

Wegwerfartikel durch wiederverwendbare Produkte ersetzen:

  • Abschminken
    • waschbare Baumwollpads, auch selbst genäht
    • Reinigungsseifen statt Lotion
    • Nagellack mit Stoffresten statt Baumwoll-Pads entfernen
  • Ohren säubern
    • Ohrstics aus Papier oder Bambus + Baumwolle
    • den Zipfel eines Waschlappens oder kleinen Baumwolltuchs (z.B. zerschnittenes T-Shirt) verwenden
  • Menstruationshygiene
    • Mehrwegbinden und Slipeinlagen aus Stoff
    • Naturschwämme
    • waschbare Tampons
    • Menstruationstasse
  • Toilettenpapier
    • auf Verpackung in Papier achten
    • Po-Dusche verwenden (in Kombination mit Waschlappen zum Abtrocknen kann das Papier auch komplett eingespart werden)
    • Bidet nutzen
  • Müllbeutel vermeiden
    • Tüten verwenden, die man sowieso hat und nicht vermeiden konnte, z.B. von Reis, Müsli, Chips, vom Bäcker, ...
    • den Badmülleimer mit Zeitungspapier auslegen

Mikroplastik vermeiden

Viele Produkte, die wir im Bad benutzen, enthalten leider immer noch Mikroplastik. Es gibt aber Apps für das Smartphone, mit deren Hilfe man das herausfinden kann.

Apps zum Entdecken von Mikroplastik:

https://codecheck-app.com/de

https://www.beatthemicrobead.org/

 

Zum Weiterlesen:

https://www.smarticular.net/kunststoff-produkte-im-bad-durch-plastikfreie-alternativen-tauschen/

https://www.smarticular.net/supergesunde-zahncreme-in-nur-drei-minuten-selber-machen/

https://www.smarticular.net/oekologisch-durch-die-tage-3-preiswerte-alternativen-zu-damenbinden/

https://www.plastikalternative.de/zero-waste-im-bad/

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_in_kosmetika.pdf

 

 

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