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UmWelt-Café

Arbeitsgruppe "UmWelt-Café"

Vorstellung

Das "UmWelt-Café" ist eine von Versmolder Frauen ins Leben gerufene offene Gruppe, die sich für eine lebenswerte Umwelt in Versmold und seinen Ortsteilen einsetzt. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Versmoldern nachhaltige, umweltfreundliche Lebensformen in allen Bereichen des Alltags (Wasser, Putzmittel, Elektrizität; Putzen, Kochen, Kosmetik, Mobilität, ...) nahezubringen, und zwar durch ein möglichst niedrigschwelliges Informationsangebot.

Aktionen

Unsere Ziele versuchen wir zur Zeit auf verschiedene Arten zu erreichen:

  1. kleine Ausstellungen in wechselnden Schaufenstern, so z.B. im Dezember 2019 in der Kornblume zum Thema "Geschenke verpacken" und im Januar 2020 in der Buchhandlung Krüger zum Thema "Hausputz"
  2. regelmäßige monatliche Treffen mit Café-Charakter, die dem Erfahrungsaustausch dienen; dazu stellt uns die Stadt, mit deren Klimaschutz-Team wir im Kontakt stehen, Räume in Haus Kavenstroth zur Verfügung. Nach Möglichkeit laden wir zu diesen Treffen fachkundige Referenten ein, die zu jeweils einem Thema Fakten vermitteln und Anregungen geben können. So berichtete im Januar die Biologin und Heilpraktikerin Cora Brandt; im Februar war der Stadtkämmerer Andreas Pöhler zu Gast, um zum Thema „Wasser“ (Qualität, energetische Aspekte, Grundwasser- und Umweltfragen, Klärfragen) zu referieren.
  3. Präsenz beim Mobilitätstag der Stadtwerke, dem Regionalmarkt der Stadt Versmold, gelegentlich auch auf dem Wochenmarkt in Versmold

Eine Übersicht der geplanten Veranstaltungen finden Sie in unserem Terminkalender.

Kontakt

Sie möchten aktiv mitgestalten, haben Themenvorschläge oder Fragen? Dann freuen wir uns auf Ihre E-Mail an umwelt-cafe@bockhorst-versmold.de oder über einen Anruf bei unserer Ansprechpartnerin Frau Hollmann (05423 42254). Gerne können Sie auch unser Kontaktformular nutzen.

Idee des Monats

April 2021: Sauerteigbrot selbst backen

Was ist Sauerteig?

Durch die Milchsäurebakterien, die im Mehl und im Wasser vorhanden sind, kann durch Spontangärung (Fermentation) ein Anstellgut erzeugt werden.

Riecht der Ansatz eher faulig wie z.B. nach faulen Eiern, dann haben sich die Fäulnisbakterien durchgesetzt und Du musst den Teig entsorgen. Versuch es noch einmal und gib nicht zu schnell auf.

Riecht der Teig angenehm sauer und etwas fruchtig, wie z.B. Essig, dann kannst Du davon ausgehen, dass sich die Milchsäurebakterien durchgesetzt haben.

Die Milchsäurebakterien vermehren sich, der Teig geht auf und es entstehen Vitamine und Aminosäuren. Für den Menschen schwerverdauliche Bestandteile werden bei der Fermentation umgewandelt und macht für uns das Brot viel bekömmlicher.  Die Milchsäurebakterien und das entstandene Kohlenstoffdioxid lockern später das Brot beim Backen und machen es haltbarer.

Sauerteig kann aus verschiedenen Getreidesorten hergestellt werden.

Allerdings wird Roggen durch Sauerteig erst backfähig.

 

Was ist der Vorteil von Sauerteig?

  1. Der Geschmack
  2. Das Brot bleibt länger frisch und Saftig
  3. Längere Haltbarkeit
  4. Bessere Bekömmlichkeit
  5. Viele Nährstoffe wie z.B. Phosphor, Kalium, Calcium, Eisen, Vitamine B und E (bei Vollkorn Roggenmehl)
  6. Ballaststoffe
  7. Kompletter Verzicht auf Zusatzstoffe
  8. Vielseitig anwendbar z.B. in Kuchen, Plätzchen, Pizzateig
Roggensauer Anstellgut für Sauerteige herstellen

Um das Anstellgut anzuzüchten, sind Vollkornmehle besser geeignet, da sie die Randschichten des Korns enthalten. Auf der Schale des Korns leben viele wilde Hefen und Bakterien, die wir uns züchten wollen.

Zutaten

Du benötigst BIO Roggenvollkornmehl und lauwarmes Wasser.

Zubereitung

  1. Schritt Wichtig ist, dass du besonders sauber arbeitest. Am besten alles nochmal mit heißem Wasser abspülen. 50 Gramm Mehl und 50 Gramm warmes Wasser in einem großen Einmachglas kräftig mit ei-nem Löffel vermischen. Deckel des Glases auflegen, wegen Gärprozess nicht fest verschließen! Mischung bei ca. 25-30 Grad rund 24 Stunden reifen lassen.
  2. Schritt Den kompletten Ansatz aus dem 1. Schritt mit noch einmal 50 Gramm Mehl und 50 Gramm warmem Wasser kräftig vermischen. Deckel auflegen. Zugedeckt bei ca. 25-30 Grad rund 10-20 Stunden reifen lassen. Wie lange es bei euch dauert, hängt davon ab, wie sich der Ansatz entwickelt: Sobald er sein Volumen verdoppelt hat und schon wieder leicht einfällt, geht man zum 3. Schritt über. Du kannst ein Gummiband von außen über Dein Glas rollen; damit kannst Du die Höhe des Ansatzes markieren.
  3. Schritt +
  4. Schritt 50 Gramm des Ansatzes aus dem 2. Schritt mit 50 Gramm Mehl und 50 Gramm warmem Wasser vermischen. Deckel auflegen. Zugedeckt bei ca. 25-30 Grad rund 12 Stunden reifen lassen. Auch hier hängt die genaue Dauer wieder davon ab, wie sich der Ansatz entwickelt: Sobald er sein Volumen verdoppelt hat und schon wieder leicht einfällt, geh zum 4. Schritt über.
  5. Schritt 10 Gramm des Ansatzes aus dem 3. Schritt mit erneut 50 Gramm Mehl und 50 Gramm warmem Wasser vermischen. Deckel auflegen. Zugedeckt bei ca. 25-30 Grad rund 8-12 Stunden reifen lassen. Das Volumen sollte nun noch um etwa die Hälfte zunehmen. Herzlichen Glückwunsch! Du hast Dein eigenes Anstellgut hergestellt und kannst nun Dein erstes Roggen-Sauerteigbrot backen ☺. Danach kann das Glas zugeschraubt werden und in den Kühlschrank. Aus Resten kannst Du z.B. Waffeln, Pizzateig oder Banana Bread backen Spätestens nach 7 Tagen benötigt der Ansatz Nahrung. Du gehst vor wie im Schritt 4 beschrieben, allerdings mit 80 Gramm Mehl und 100 Gramm Wasser!

 

 

Roggenbrot nach dem Rezept der Firma fairment

Dieses ist ein einfaches Rezept für ein saftiges Sauerteigbrot aus Roggenvollkornmehl.

Wichtig ist, dass Dein Anstellgut aktiv ist, das heißt, es muss in den letzten 7 Tagen gefüttert worden sein und anschließend im Kühlschrank gelagert. Wenn dieses nicht geschehen ist, bitte 1-2 mal füttern, um es triebstark zu machen.

Zutaten für den Vorteig: (als Variante kannst Du noch 160 g Kerne hinzufügen)

350 g   Roggenvollkornmehl

385 g   Wasser

80 g     aktiven Sauerteig

7 g       Salz

Am Vorabend alle Zutaten genau abwiegen und in einer großen Schüssel gut vermengen, es darf kein trockenes Mehl mehr vorhanden sein! Den Teig abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ca. 12 Std ruhen lassen.

Zutaten für den Hauptteig:

1          Vorteig

320 g   Roggenvollkornmehl

210 g   Wasser

7 g       Salz

Den Vorteig mit den restlichen Zutaten mit einem Kochlöffel vermischen. Es sollte ein gleichmäßiger und klebriger Teig entstehen.

Stockgare:

Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen, die Oberfläche mit einem feuchten Teigschaber glattstreichen, mit etwas Schrot bedecken und mit einem Tuch oder Bienenwachstüchern abdecken. Dieses verhindert das Antrocknen des Teiges und hilft mir zu erkennen, wann die Stockgare eingetreten ist. Dieses erkennst Du, wenn der Teig aufgegangen ist und die Oberfläche mit Rissen überzogen ist. Dieses dauert ca. 3-5 Stunden bei Raumtemperatur. Diese Zeit kannst Du etwas verkürzen, wenn Du die Kastenform in den Backofen mit angeschaltetem Backofenlicht stellst.

Backen:

Der Backofen muss auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden. Am besten lässt Du auf der untersten Schiene ein Backblech mit heiß werden und auf der mittleren Schiene das Gitter. Stell dir eine große Tasse kaltes Wasser bereit.  Es ist wichtig, dass dann alles schnell geht, um die Temperatur so hoch wie möglich zu behalten!

Bei erreichter Temperatur schiebst Du die Kastenform auf das Gitter, schüttest, um Dampf zu erzeugen, das kalte Wasser auf das Blech und schließt schnell die Backofentür. Nun drehst Du die Temperatur auf 170 Grad herunter und lässt es 1,5 Stunden backen. Wenn Du das Brot aus der Form geholt hast, sollte es sich beim Klopfen auf der Unterseite hohl anhören. Du kannst es gerne nochmal ohne Form für 10 Minuten knusprig werden lassen.

Zum Weiterlesen

Hat dieser kleine Einblick dein Interesse geweckt, dann schau mal hier für mehr Informationen:

https://www.fairment.de/

https://www.smarticular.net

 

Tolle Brotrezepte findest Du z.B. unter:

https://www.ploetzblog.de/

https://www.habe-ich-selbstgemacht.de/brotrezepte-mit-sauerteig/

Regionale Getreidemühle:

https://www.biomuehle-eiling.de/

Corona: Atemschutzmasken selbst nähen

Auch in der Coronakrise geht das Engagement des UmWelt-Cafés Versmold weiter, wenn auch nicht mit Treffen und öffentlichen Veranstaltungen.

Zum drängenden Thema des Mangels an Atemschutzmasken möchten wir auf folgende Aspekte aufmerksam machen:

Es ist sehr erfreulich, wie viele Leute sich an ihre Nähmaschinen setzen und selbst behelfsmäßige Schutzmasken herstellen. Damit diese Masken ihren Zweck aber sinnvoll erfüllen können, ist es wichtig, das Material dafür sorgfältig auszuwählen. Dazu hat uns die Textilexpertin Christina Krößmann-Berg, Leiterin der Nähstube des Unterstützerkreises Asyl, einige Hinweise gegeben:

Zwei Aspekte geben die Kriterien vor:

  • Erstens trägt man die Masken direkt vor den Schleimhäuten von Nase, Mund und Augen;
  • zweitens müssen sie bei 60-90° gewaschen werden.

Das bedeutet, dass der Stoff weder Farbstoffe noch Chemikalien noch Kunstfasern enthalten sollte, denn alle drei Komponenten

  • können die Schleimhäute reizen oder schädigen;
  • belasten sie beim Waschen die Umwelt, weil bei den hohen Temperaturen diese Stoffe ausgewaschen werden und ins Abwasser gelangen.

Aus diesem Grund sind folgende Materialien ungeeignet:

  • bunte Hemdenstoffe,
  • Textilien, die nur bis 40° gewaschen werden dürfen,
  • Fleecestoffe sowie andere plüschartige Gewebe,
  • Pfeifenreiniger zur Stabilisierung der Maske.

Empfehlenswert sind dagegen

  • mehrfach vorgewaschene weiße Bettlaken aus fester Baumwolle oder
  • dünnes Leinen. Das ist kochfest und auf Stufe „Leinen“ (3 Punkte) zu bügeln.
  • Ein einfacher Draht, dessen Enden zu einer kleinen Öse gedreht werden, damit sie nicht den Stoff durchstechen und nach außen treten können, dient als biegsame Einlage. Ihn kann man problemlos überplätten.

Ein weiterer Tipp:

Wenn eine Maske häufig gewaschen werden soll, dann sind Gummibänder nicht ratsam, weil sie bei heißen Temperaturen schnell ausleiern. Das gute, alte Bindeband ist haltbarer.

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