In Bockhorst gibt es nicht nur einen, sondern gleich zwei Friedhöfe mit ganz unterschiedlichem Charakter:
Den Dorffriedhof im Zentrum des Dorfes und den naturnah gestalteten Waldfriedhof außerhalb.
Die Friedhöfe werden von der Kirchengemeinde Bockhorst betrieben.
Die Geschichte der Bockhorster Friedhöfe
Die Geschichte der Bockhorster Friedhöfe zum nachlesen
Ein so kleines Dor hat zwei Friedhöfe? Ja das ist hier in Bockhorst so. Seitdem die Grabstätten um die Kirche am Ende des Mittelalters ausgelagert wurden, war der Dorffriedhof die letzte Ruhestätte der Bockhorster toten. Das Dorf ist jedoch immer weiter um den Friedhof gewachsen, sodass er um 1900 zu klein wurde. Ähnlich, wie die lebenden in der Kirche, brauchten auch die Toten mehr Platz und so entstand ca. 700m nordöstlich des alten Dorffriedhofs der neue Waldfriedhof. Dieser liegt in der Salzenteichsheide inmitten von vielen alten Bäumen, unter denen auch Baumbestattungen möglich sind.
Da sich auch die Bestattungen verändern und immer mehr Menschen die Feuerbestattung wählen, wurde der Platz auf den Friedhöfen wieder mehr. Auf dem Dorffriedhof wurde daher im Rahmen des BicK Programms die Biodiversität auf Friedhöfen verbessert. Mit Nistkästen für Vögel und Fledermäuse und der Anpflanzung von 150 Insektenfreundlichen Stauden und Gehölzen, wurde ein Rückzugsort und ein kleines Biotop geschaffen.
