Die Bockhorster Dorfkirche ist das Zentrum des Dorfes.
Seit jeher „die Kleinste im Lande“, ist ihr Turm noch heute das höchste Gebäude des Dorfes.
In den Sommermonaten lädt die Kirchengemeinde Bockhorst zur offenen Dorfkirche ein.

Die Geschichte der Bockhorster Dorfkirche
Die Geschichte der Bockhorster Dorfkirche zum nachlesen
Schon von weitem ist der Turm der Bockhorster Dorfkirche als Zentrum des Dorfes sichtbar. Die romanische Hallenkirche mit halbrunder, gewölbter Apsis im Osten ist seit dieser Zeit weitgehend erhalten geblieben. Dennoch zeigt unter anderem der zugemauerte Torbogen von einem stetigen Wandel der einst als „allerkleinsten im Lande“ bezeichneten Kirche. Das stimmt gewissermaßen auch heute noch. Denn Bockhorst ist die kleinste Kirchengemeinde im kleinsten evangelischen Kirchenkreis Deutschlands. Nachdem die einst katholische Kirche im Zuge der Reformation evangelisch wurde, wurde zwei Mal das Gewölbe dem Stil der Zeit angepasst und 1723 der 30m hohe Kirchturm mit Uhr und Glocken angebaut. Da die Kirche mit ihren 293 Sitzplätzen an ihre Kapazitätsgrenzen kam, wurden 1893 die beiden Querschiffe mit ca. 100 weiteren Sitzplätzen angebaut. Bei diesem Umbau wurde Bockhorstes bedeutendstes Kunstwerk wieder gefunden – ein 3,5mx1,5m großes Holzkreuz mit dem Corpus Christi. Dieses wohl am vollständigsten erhaltene Triumphkreuz nördlich der Alpen stammt aus der Zeit um 1180 und wurde dem LWL Landesmuseum in Münster per Schenkung überreicht und kann dort heute noch besichtigt werden. Eine verkleinerte Kopie steht heute auf dem Altar im Inneren der Kirche. Der Letzte große Umbau fand 1970 statt, als die Orgel auf der Westempore durch ein neues Instrument mit 13 Registern und über 1000 Pfeifen ersetzt wurde.
