Das Bockhorster Backhaus ist eines der lebendigen Denkmäler in diesem Ortsteil.
An diesem Ort wieder errichtet, wird hier mehrfach im Jahr frisches Brot und zu Weihnachten auch Plätzchen gebacken.
Weitere Bilder und Informationen in Textform sind hier zu finden.

Die Geschichte des Bockhorster Backhauses
Die Geschichte des Bockhorster Backhauses zum nachlesen
Das Bockhorster Backhaus steht noch nicht ewig an diesem Platz. Nach einer langen Nutzung in Seelenfeld bei Petershagen, wurde es dort 1979 vom Heimatverein Bockhorst abgebaut. In den kommenden drei Jahren wurde das Gebäude saniert und neu aufgebaut. 30 freiwillige Helfer aus dem Dorf haben dazu beigetragen, dass der am 11. September 1982 zum ersten Mal frisches Brot aus dem, nach historischem Vorbild neu errichteten, Ofen gegessen werden konnte. Seitdem ist der Ofen mindestens drei Mal im Jahr in Betrieb und wird von einem Team freiwilliger Helfer betreut.
An einem Backtag oder Backwochenende werden Bis zu zehn Durchgänge, oder „Öfen“ mit je 30 Broten gebacken. Zu jedem Backdurchgang muss Der Ofen zunächst mit Scheitholz und sogenannten Buschen, also feines Astholz, an- oder Nachgeheizt werden. Wenn dieses Holz verbrannt ist, wird die Asche herausgeholt und die Backfläche mit der sogenannten Bäckerfahne nass gewischt. Über dieses Wischen kann auch die Backtemperatur im Ofen ein wenig reguliert werden. Die Brote backen daraufhin ca. 40-60 Minuten und schmecken nach einer kurzen Abkühlung sehr gut. Während zum Weihnachtsmarkt nach dem Brot noch Plätzchen in den Ofen kommen, wird an den anderen Tagen der Ofen direkt wieder angeheizt.
