Boule Spielregeln

  • Gespielt wird mit 6 Kugeln pro Mannschaft und einer kleinen Holzkugel (dem „Schweinchen“). Jeder Spieler einer Mannschaft spielt bei drei Spielern mit 2 Kugeln oder bei zwei Spielern mit 3 Kugeln.
  • Ziel des Spiels ist es, für die eigene Mannschaft möglichst viele Kugeln nah an die Holzkugel heranzubringen. Wenn alle Kugel geworfen sind, wird der Durchgang gewertet und die Punkte ausgezählt.
  • Einer aus der Mannschaft markiert nun zuerst einen Abwurfkreis, wirft zunächst die Zielkugel und dann eine Boulekugel.
  • Danach ist die gegnerische Mannschaft solange an der Reihe, bis sie eine Kugel näher an der Zielkugel platziert hat.
  • In welcher Reihenfolge die Spieler der gerade spielenden Mannschaft die Kugeln werfen, ist gleich.
  • Nun wirft die andere Mannschaft wieder, bis eine ihrer Kugel näher an der Zielkugel ist.
  • Man kann auch versuchen, die Kugeln der Gegenmannschaft weg zu schießen, um so wieder eine eigene Kugel besser platziert zu haben.
  • Wenn eine Mannschaft keine Kugeln mehr hat, kann die andere Mannschaft die noch nicht geworfenen Kugeln spielen.
  • Die Mannschaft, deren Kugel am nächsten an der Zielkugel liegt, hat gewonnen.
  • Sie bekommt für jede Kugel, die näher an der Zielkugel ist als eine Kugel der Gegenmannschaft, einen Punkt. Also mindestens 1 und maximal 6 Punkte.
  • Nur eine Mannschaft kann pro Durchgang punkten.
  • Die Mannschaft, die gepunktet hat, fängt wieder an.
  • Es werden so viele Durchgänge gespielt bis eine Mannschaft 13 Punkte hat.

Das sind im Großen und Ganzen schon alle Regeln.
Liest sich vielleicht ein wenig kompliziert, aber eigentlich ist es ganz simpel.
Natürlich gibt es noch jede Menge Regelfeinheiten, die sind auf dem Bockhorster Kirchplatz aber nicht so wichtig.

Wer sich genauer informieren möchte kann das auf der Webseite des Deutschen Pétanque-Verbands tun.