Biotoppflege

Weide mit Kindern

Kopfweide nach dem Schnitt, „In den Kölken“

Zusammen mit der seit 1952 bestehenden Jagdgemeinschaft Bockhorst treffen sich engagierte Mitglieder des Heimatvereins jährlich am 1. Samstag im Februar zur Pflege verschiedener Bockhorster Naturräume. Bereits 1992 wurden erstmalig Motorsäge, Astschere und Co. eingesetzt, um Uferrandstreifen von Bächen und Teichen freizuschneiden.

Insbesondere die Erhaltung von Kopfweiden hat sich diese Arbeitsgemeinschaft zum Ziel gesetzt. Die zum Teil uralten, knorrigen Bäume sind nicht nur ein Hingucker im Landschaftsbild – sie stellen vielmehr auch wertvolle Biotope für die verschiedensten Tierarten dar.

 

Waldkauzpaar

Waldkauzpaar

 

Durch den regelmäßigen Schnitt im Turnus von 5-8 Jahren wird zum einen verhindert, daß die Weiden unter der Last ihrer eigenen Äste auseinander gerissen werden. Zum anderen bilden die entstehenden Schnittflächen ein Einfallstor für Fäulniserreger. Im Laufe der Jahre entstehen hier Rückzugsplätze und Nisthölen für verschiedene Vogel- und Säugetierarten.

Unterstützung findet dieses Projekt auch häufig durch die ortsansässigen Landwirte (zumeist selbst Mitglieder im Heimatverein), die mit Schleppern, Frontladern und anderen Gerätschaften die Arbeit erheblich erleichtern.

Gruppenbild Biotoppflege

Weiden scheiteln am Bruchbach 02/2010

Von allen Teilnehmern werden dabei keine körperlichen Höchstleistungen erwartet – jede Generation macht mit, soweit es geht. Als Belohnung wartet auf alle zum Abschluß ein gemeinsames, deftiges Mittagessen.