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Kurze Geschichte
Die Idee, ein Backhaus für den Heimatverein aufzubauen, entstand bereits im Jahr 1977. In Seelenfeld bei Petershagen an der Weser wurde nach längerer Suche ein geeignetes Backhaus gefunden, welches einem Sandabbau weichen sollte. Nach dem Kauf und Abbau im März 1979 begann der Wiederaufbau in Bockhorst erst im Frühjahr 1982 durch 30 freiwillige Helfer. Nach rund 3000 Arbeitsstunden konnte das Backhaus am 11. September 1982 -
Die Backtage
In Betrieb genommen wird das Backhaus an drei festen Terminen:
Mittwoch und Donnerstag (Gründonnerstag) vor Ostern -
Während des Bockhorster Spargelmarktes werden gut 6 Öfen am Marktsonntag gebacken. Auch hier sind es Roggen-
Am Tag des Bockhorster Adventsmarktes werden 3 Öfen Roggen-
Ablauf
Bereits lange vor dem ersten Backvorgang steht die Holzwerbung. Toll, daß uns von den Bockhorster Landwirten immer wieder großzügige Holzspenden angeboten werden! In größeren Mengen werden dann Holzreiser (sog. "Buschen") hergestellt sowie nicht zu klein gespaltenes Buchenholz zum Trocknen gelagert.
Am Vortag des eigentlichen Backens muß der Ofen zum Trocknen langsam angeheizt werden. Am Backtag wird dann ab 6 Uhr die Temperatur auf Backniveau angehoben. Nach dem Entfernen der Holzasche wird mit Hilfe der Bräunungsgeschwindigkeit von eingestreutem Mehl festgestellt, ob die benötigte Hitze erreicht ist. Zur Reinigung des Backofenbodens und zum Absenken der Temperatur kommt dabei die sogenannte "Bäckerfahne" zum Einsatz -
Das Team
Derzeit sorgen zwei gelernte Bäcker sowie vier weitere Helfer dafür, dass der Ofen in unserem historischen Backhaus genutzt wird.
Die Organisation der Backtage teilen sich Martin Ellerbeck und Michael Schlie.
Wir suchen immer nach Bäckern, Konditoren und Menschen, die an der Erhaltung dieser Kulturtechnik Freude und Interesse haben! Bitte sprechen Sie uns an oder schauen Sie an den Backtagen einfach mal ins Backhaus rein.
